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Cover - Große Mauer des Autoritarismus

Martin Gobbin

Große Mauer des Autoritarismus

Die Rolle der Volksrepublik China in der Shanghai Cooperation Organisation

oktober 2011, 135 s., kart., format 210 x 140 mm
isbn 978-3-940132-32-1
reihe Das regionale Fachbuch


19,90 euro (D)
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Beschreibung

Die bisher kaum erforschte Shanghai Cooperation Organisation (SCO) ist ein sicherheitspolitisches Bündnis, in dem China, Russland und vier zentralasiatische Staaten ihre anti-terroristischen Strategien koordinieren. Doch ihre Aktivitäten richten sich nicht nur gegen Separatisten und Extremisten, sondern auch gegen friedliche Oppositionsbewegungen sowie den Einfluss von USA und NATO in Zentralasien. Wächst hier eine militärische Allianz und mit ihr eine neue Systemkonkurrenz zwischen Autoritarismus und Demokratie heran?

Das Buch stellt die Entwicklung der SCO vor, untersucht ihr Verhältnis zu westlichen Akteuren und bindet die gewonnenen Erkenntnisse in die Theorien der Internationalen Beziehungen ein. Zudem beleuchtet der Autor die Rolle Chinas in der SCO, indem er die mit der Organisation verbundenen Intentionen der Volksrepublik erörtert und in die chinesische Geschichte einbettet.

 

 

Autoreninfo

Martin Gobbin, Jahrgang 1983, hat 2011 seinen Magister-Abschluss in Politikwissenschaften, Medienwissenschaften und Philosophie an der Universität Potsdam erlangt. Sein thematischer Schwerpunkt lag im Studium auf Politik in Ostasien – insbesondere in der Volksrepublik China und Nordkorea.

In seiner Magisterarbeit untersuchte er Chinas Rolle in der Shanghai Cooperation Organisation – einer relativ jungen multilateralen Gruppierung, mit der China und Russland ihren politischen, militärischen und wirtschaftlichen Einfluss in Zentralasien gegenüber westlichen Akteuren behaupten.

Die Arbeit ist in erweiterter und aktualisierter Fassung beim regiospectra Verlag erschienen.

Derzeit ist er als Journalist in Berlin tätig, vor allem in den Bereichen Filmkritik und Verbraucherschutz.

Medienecho

Portal für Politikwissenschaft, 28.06.2012 zum Artikel »

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